Das Haus als Spiegel der Seele Aus der Psychologie ist bekannt, dass wir immer genau den für uns passenden Menschen als Partner anziehen. Dies muss nicht bedeuten, dass wir mit dieser Situation einverstanden oder glücklich sein werden. Unser Gegenüber fungiert als idealer Spiegel und hilft uns damit, die eigenen Lernaufgaben des Lebens zu begreifen. Dieses Gesetz der Resonanz bedeutet, dass wir immer das erleben, was mit uns in Beziehung steht. Scheinbar magisch begegnen wir den jeweils passenden Situationen, Plätzen oder Menschen und werden dadurch – leider oder Gott sei Dank – permanent mit uns selbst konfrontiert. Jeder Erdenbürger zieht, ohne Ausnahme, das zu ihm passende Umfeld an. Dazu zählen auch das Haus, die Wohnung, der Arbeitsplatz, die Wasserader und der unfreundliche Nachbar. Wir gestalten täglich unsere eigene Welt. Dies geschieht jedoch meist unbewusst und unfreiwilliger, als uns lieb ist. Wenn wir dies - dass das Haus bzw. Wohnung, ein Spiegelbild unsere Seele ist - annehmen, so ist der Umkehrschluss erlaubt, dass die Veränderung der Außenwelt, auf die Seele und unser Denken wirkt.
Hier setzt der Feng-Shui Berater an. Die Energien so zu gestalten, dass die Menschen die Kraft erhalten, das Richtige zu erkennen und auch auszuführen, bzw. anzuziehen. Ein Haus, eine Wohnung hat in Form und Ausstattung eine Energie, die uns beeinflusst, wurde mir durch ein Geschehen im nächsten Bekanntenkreis wieder ein Mal gezeigt: Eine Freundin hat sich vor 9 Monaten von ihrem Mann getrennt, nachdem die Ehe schon lange nicht mehr funktionierte. Vor 3 Monaten ist sie aus dem Haus gezogen. Da das Haus nicht verkauft werden sollte, wurde es vermietet. Eine glückliche Familie zog ein. Nach 3 Monaten redete man in der zuvor glücklichen Familie über Scheidung. Ein Haus, eine Wohnung, entscheidet auch, ob wir weiter allein bleiben, oder immer den falschen Partner anziehen.
Alles ist mit allem verbunden. Alles Lebendige steht miteinander in Beziehung. Was manchmal als Intuition oder ein »seltsames Gefühl« in unser Leben tritt, kann nur deswegen geschehen, weil wir uns auf energetischer Ebene in die jeweilige Information »einklinken«. Oder ist es Ihnen nicht auch schon mal passiert, dass Sie bereits vor dem Läuten des Telefons wussten, wer anrufen wird? Dieses Phänomen beschreibt der Mikrobiologe Rupert Sheldrake recht ausführlich in seiner These der morphogenetischen Felder. Darin erläutert er, wie alle Dinge miteinander in Verbindung stehen und wie jede Veränderung im Kleinen auch das große Ganze beeinflusst. Ständig werden wir von einer Vielzahl an Eindrücken, Impulsen und Energien bombardiert. Daher müssen wir, heute mehr denn je, lernen, das eigene Chi zu stärken und zu zentrieren. Nur dann sind wir in der Lage, stabil durch das Leben zu gehen und unsere wahre Aufgabe zu leben.
Auch Gedankenkraft ist Energie. Wir wissen alle, dass sich Meinungen, Ängste oder Erwartungen immer wieder bestätigen. Denn alles, was wir als Gedanken (Energie) aussenden, kommt verstärkt wieder zurück. Leider geschieht dies meist zeitversetzt, weshalb wir den Zusammenhang unserer selbst gesetzten Ursachen (Gedanken) und deren Wirkung (Ereignisse) oft nicht mehr erkennen. Was erfolgreiche Sportler oder Manager von anderen unterscheidet, ist, dass sie ihr geistiges Potenzial besser einsetzen. Sie bündeln ihre Energie besser in Richtung des großen Sieges.
Die jeweilige Einstellung ist entscheidend. Feng-Shui bedeutet wörtlich übersetzt Wind und Wasser. Diese symbolische Umschreibung dafür, dass letztlich alles in unserem Umfeld fließende Energie (wie Wind und Wasser) ist, gibt uns auch schon den entscheidenden Hinweis, wie wir die Herausforderungen unserer Wohnungsgestaltung (unseres Lebens) anzugehen haben. Genauso wie sich Wind und Wasser völlig ohne Wertung bewegen, sollten auch wir allem, was uns begegnet, offen gegenüberstehen. Wenn wir uns fragen, was es wohl beispielsweise bedeuten mag, nun bereits den dritten Wasserrohrbruch in Folge »angezogen« zu haben, können wir beginnen, die dahinter liegende Botschaft zu begreifen. Somit wird aus einem scheinbaren Übel eine wertvolle Chance und Lernmöglichkeit.
Verantwortung Es scheint unserer Zeitqualität zu entsprechen, dass wir immer intensiver nach schnellen und einfachen »Erfolgsrezepten« für alle Lebenssituationen suchen.
Selbst die Erleuchtung sollte ohne lästigen Aufwand, am besten in einem Wochenendseminar, erworben werden können. Die allgegenwärtige Werbung stärkt eifrigst diese Illusion. Wir leben scheinbar in einer Welt des »Machbaren«. Obwohl wir vieles bewegen können, sollten bei allen Aktivitäten und Entscheidungen am Anfang stets drei Grundfragen stehen:
Darf ich? Kann ich? Soll ich?
Die Verantwortung für unser Handeln haben wir zu tragen. Das Gesetz von Ursache und Wirkung fordert uns auf, beim Einsatz von Feng-Shui auf Maßnahmen zu verzichten, die auf Kosten anderer gehen.
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