- Arbeitsalltag

Feng-Shui im Arbeitsalltag!
Jetzt haben Sie die Grundlagen für die Veränderung eines Arbeitsraumes mit Hilfe von Feng-Shui kennengelernt. Beginnen Sie nun zu experimentieren. Gehen Sie dabei Schritt für Schritt vor. Überlegen Sie, welche beruflichen Ziele Sie haben, und lassen Sie sich bei der Realisierung dieser Ziele von den Energieflüssen des Universums unterstützen. Orientieren Sie sich an den Praxisbeispielen, und benutzen Sie diese als Anregung. Ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg!
Das Nachfolgende mit den Pflanzen finde ich für sehr wichtig. du auch? und das mit den Hilfsmitteln? hab das mit den Kristallen und Windspielen weggelassen, denn das haben wir ja schon in den anderen Texten.

Die Hilfsmittel zum Erfolg!
Feng-Shui bietet Ihnen viele Möglichkeiten an, Ihren Arbeitsplatz mit einfachen Hilfsmitteln schöner zu gestalten. Ungünstige Raumsituationen oder energetische Problemzonen können damit verbessert werden, ohne aufwendige Veränderungen im Raum vornehmen zu müssen.
Jedes Hilfsmittel, das Sie verwenden, beeinflusst den Energiefluss auf eine spezielle Weise: Qi kann entweder verstärkt, abgeschwächt, gelenkt oder Sha abgewehrt werden. Grundsätzlich gilt. Setzen Sie die Hilfsmittel stets sparsam ein, denn ein übertriebener Einsatz kann zu einem Überschuss an Energie führen.

Die Räucherstoffe!
Wer möchte, stellt sich seine eigene Räuchermischung nach den Farben der Fünf Elemente her. Verwenden Sie dazu roten, gelben, goldenen, blauen und grünen Farbweihrauch sowie Lavendel, Salbei und weißes Sandelholz. Lassen Sie in der Zusammenstellung Ihre Inspiration wirken. Rot steht für das Element Feuer, Gelb für das Element Erde, Gold für das Element Metall, Blau für das Element Wasser und Grün für das Element Holz.

Eine der wichtigsten Funktionen des Räucherns ist die Reinigung. Schon unsere Vorfahren kannten die Wirkung von Räucherstoffen. Sie nutzten Hölzer, Blüten, Wurzeln, Harze und Kräuter, um Krankheiten zu bekämpfen oder schlechte Gerüche (Fremdenergie) aus Räumen zu vertreiben. Säume, in denen zum Beispiel Streitigkeiten ausgetragen wurden oder Auseinandersetzungen stattfanden, räucherte man aus, sie wurden sozusagen energetisch gereinigt. Mit dem Verbreiten von Räucherstoffen wie Weihrauch oder Salbei konnte wieder Klarheit in den Raum gebracht werden. Salbei und Weihrauch werden auch heute noch verwendet, um alte Schwingungen aus Möbeln (Antiquitäten) zu neutralisieren. Manche Möbel haben ihre Erinnerung an ihre Vorbesitzer regelrecht verinnerlicht. Wir können dies spüren, wenn uns beim Betrachten einer alten Truhe oder eines schweren Barockschrankes ein mulmiges Gefühl beschleicht. Solche Phänomene lassen sich zum Beispiel auch mit Rosenwasser beseitigen, indem man die Möbel damit abwäscht.
Im Folgenden werden die wichtigsten Räucherstoffe aufgeführt, die sich zum Reinigen und Harmonisieren von Räumen eignen:

Weihrauch!
Schafft Klarheit und sorgt für Reinheit. Lenkt den Blick auf das Wesentliche.

Salbei
Wirkt reinigend und aufbauend. Gibt verlorengegangene Energie wieder zurück.

Weißes Sandelholz
Schützt vor negativen Energien.

Myrte
Sorgt für spirituelle Reinheit.

Lavendel
Dient zu Reinigungszwecken und beseitigt negative Schwingungen.

Lorbeer
Klärt und reinigt die Luft.

Myrrhe
Wird zu Reinigungszwecken verwendet.

Bernstein
Wirkt ionisierend und stark reinigend.

Kampfer
Neutralisiert negative Schwingungen. Klärt und erfrischt.

Wacholder
Erfüllt den Raum mit einem sanften, reinigenden Duft.

Nelke
Wirkt erdend und reinigend.

Anleitung zum Räuchern
Verwenden Sie ein feuerfestes Gefäß mit Sand
Zünden Sie ein Stück selbstentzündende Räucherkohle an.
Wenn die Kohle glüht, legen Sie sie auf den Sand in das Gefäß.
Zerkleinern Sie die Räucherstoffe in einem Mörser.
Sobald die Kohle bis zum Rand durchgeglüht ist, legen Sie eine Prise des Räucherwerks darauf.
Legen Sie frisches Räucherwerk auf, wenn das alte verbrannt ist.

Die Wirkung der Pflanzen
Natürliche Pflanzen bauen um sich herum ein eigenes Energiefeld auf. Je nach Art der Pflanze, Gesundheitszustand und Wuchs der Pflanze ist dieses verschieden. Pflanzen fördern die Raumenergie. sie ziehen Qi und Sauerstoff an, laden den Raum damit auf und bewirken seine Zirkulation. Deshalb ist es wichtig, gesunde Pflanzen im eigenen Umfeld zu haben. Gesunde Pflanzen symbolisieren die Kraft der Natur, Langlebigkeit und Flexibilität. Sie machen gute Laune und erfreuen unser Herz. Das Qi von kranken Pflanzen schwächt uns dagegen.
Je liebevoller Sie sich um Ihre Pflanzen kümmern, desto besser gedeihen Sie – denn Energie wird durch Aufmerksamkeit gelenkt.
Schenken Sie daher Ihren Pflanzen Beachtung, und schätzen Sie Ihre unterstützende Funktion. Nur dann geben Sie Vitalkraft und Freude zurück.

Die Pflanzen bei der Raumgestaltung
Pflanzen sind die effektivsten und praktischsten Hilfsmittel bei der Umsetzung von Feng-Shui-Maßnahmen. Sie sind wahre Wunder der Natur und ihre Einsatzmöglichkeiten sind sehr vielseitig. Sie erhöhen den Energiefluss im Raum schon nach kurzer Zeit. Pflanzen sollten deshalb auch dort eingesetzt werden, wo negative Energieflüsse (Sha) stark herrschen:
Tote Zimmerecken beleben Sie am besten mit Pflanzen, die spitze und scharfe Blätter haben.
Hervorstehende Kanten verdecken Sie mit buschigen und großblättrigen Pflanzen. Sie schwächen schneidendes Qi.
Lange Flure teilen Sie durch Pflanzeninseln in einzelne Bereiche ab. Dadurch wird der Energiefluss verlangsamt. Bringen Sie in dunklen Gängen spezielle Pflanzenlampen an.
Werten Sie Eingänge mit prachtvollen Pflanzen auf. Besonders Buchsbäume sind dafür gut geeignet. sie erzeugen ein starkes Energiefeld und halten schlechte Energieflüsse fern.
In den meisten Fällen ist es empfehlenswert, verschiedene Pflanzen in einem Raum aufzustellen. Ihre Eigenschaften ergänzen sich, und zusammen sorgen sie für einen ausgeglichenen Energiefluss.

Die Einteilung der Pflanzen nach Yin und Yang
Mit den verschiedenen Pflanzen können Sie die unterschiedlichsten Wirkungen erzielen:
Pflanzen mit sehr spitzen und scharfen Blättern erzeugen eine dynamische Energie. Sie lenken das Qi in abgelegene Ecken und bringen es schneller zum Fließen. Diese Pflanzen haben Yang-Qualität. Sie sollten allerdings nicht zu nahe am Arbeitsplatz stehen, da zuviel Yang-Energie Hektik und Stress auslöst.
Rundblättrige Pflanzen mit weichen Blättern erzeugen dagegen weichfließende Energie. Sie stabilisieren das Qi. Diese Pflanzen haben Yin-Qualität. In einem kühlen, karg eingerichteten Raum zum Beispiel wirken sie beruhigend und entspannend. Vor allem Gummibäume, Grünlilien, Efeu und Geldbäumchen betonen den Yin-Aspekt.

Pflanzen mit Yang-Qualität erzeugen dynamische Energie.

WICHTIG!
Was Sie sonst noch beachten müssen
Wählen Sie nur Pflanzen aus, die Sie wirklich mögen. Lassen Sie auch Ihren Mitarbeitern freie Hand der Wahl der Pflanzen.
Ziehen Sie Pflanzen in normaler Blumenerde Hydrokulturen vor. Verzichten Sie auch auf torfhaltige Erde.
Düngen Sie regelmäßig, und tauschen Sie die Erde alle sechs Monate aus.
Verwenden Sie Terrakotta- oder Keramiktöpfe.
Entfernen Sie regelmäßig den Staub von den Blättern.
Stellen Sie keine Kakteen unmittelbar in der Nähe Ihres Arbeitsplatzes auf.

TIPP!
Schnittblumen stets pflegen
Auch Schnitttbllumen verstärken den Energiefluss in einem Raum. Bunte Sträuße wirken zusätzlich belebend, vor allem im Winter, wo es den meisten Menschen an Energie fehlt. Sollen Pflanzen lange blühen, dann müssen Sie sie gut pflegen. Wechseln Sie deshalb täglich das Wasser. Entfernen Sie Verwelktes, und schneiden Sie die noch blühhenden Pflanzen am Stengel um etwa zwei Zentimeter zurück.

Die Einteilung der Pflanzen nach den Fünf Elementen
Hohe und schlanke Pflanzen erzeugen Holzenergie, kleine, dicke und runde Pflanzen Metallenergie; spitze und scharfkantige Pflanzen Feuerenergie; Bodendecker oder weit auslandende Topfpflanzen Erdenergie und Rankgewächse Wasserenergie. Im Folgenden wird aufgelistet, welche Pflanzen welches Element unterstützen und welche der acht Himmelsrichtungen die günstigste ist:
Efeu, Grün- und Streifenlilien unterstützen das Wasserelement. Diese Pflanzen stehen ideal im Norden, da sie nur wenig Sonnenlicht benötigen.
Würdevoll nach oben ragende Pflanzen wie Drachenbäume oder Madagaskarpalmen, stärken das Holzelement. Beide Pflanzen begünstigen ein gutes Raumklima. Sie stehen ideal im Osten, Südosten und Süden sowie in dunklen Ecken.
Palmen, Bambusgewächse und Zyperngras unterstützen das Feuerelement. Der Osten, Südosten, Süden, Südwesten und Nordosten sind günstige Standorte.
Alpenveilchen und Begonien fördern das Erdelement. Optimale Standorte sind der Süden, Südwesten, Westen, Nordwesten und Nordosten.
Der Geldbaum und die Kolbenkalla unterstützen das Metalleelement. Die runden, dicken Blätter des Geldbaumes sorgen für Stabilität, die Kolbenkalla absorbiert Elektrosmog. Gute Plätze für beide Pflanzen sind der Südwesten, Westen, Nordwesten und Nordosten.

Die Bedeutung blühender Pflanzen
Blühende Pflanzen im Topf oder Schnittblumen in der Vase sind wegen ihrer Farben eine wahre Augenpracht. Sie symbolisieren die Kraft und den Überschwang der Natur. Durch die Wahl ihrer Farben lassen sich Räume schon nach geraumer Zeit aktivieren oder beruhigen. Kräfte Farben wirken anregend, sanfte hingegen entspannend. Mit blühenden Pflanzen können Sie die Qualität der jeweiligen Himmelsrichtungen zusätzlich betonen:

Nelken
in wie, rot und pink fördern im Westen die Würde und das Vergnügen

Chrysanthemen
stärken im Westen und Nordosten das Energiezentrum.

Kornblumen
verhelfen im Südosten und im Süden zu guter Kommunikation.
Rote Dahlien
unterstützen den Süden.

Gladiolen
verbessern das Qi in jeder Himmelsrichtung.

Orchideen
erhöhen die Energie im Norden und unterstützen einen reibungslosen Arbeitsablauf.

Sonnenblumen
wirken beruhigend, vor allem in Räumen mit wenig Sonnenlicht. Am besten stehen sie im Südwesten und Nordosten.

Tulpen
im Westen und Nordwesten richten die Aufmerksamkeit auf die Finanzen.

Rosen
gehören zum Element Metall und unterstützen den Geldfluss.

Iris
können in unterschiedlichen Farben die jeweiligen Himmelsrichtungen verstärken.


TIPP!
Pflanzen gegen Umweltschmutz

Eine mehrjährige Studie hat ergeben, dass Pflanzen auf sehr effektive Weise Verunreinigungen der Luft, wie umweltbelastende Schadstoffe oder Elektrosmog, absorbieren können. Auch die NASA macht sich diese Fähigkeit inzwischen zu Nutze und setzt Pflanzen als Energiefilter in Raumschiffen ein. Als besonders wirkungsvoll haben sich zum Beispiel der Bambus, das Immergrün, alle Chrysanthemen, die Gerbera, der Efeu, die Madagaskar-Palme, die Schwiegermutterzungen, die Kolbenkalla und die verschiedenen Dracenienarten erwiesen.



Autor: Mitarbeiter
Dateiname: Feng-Shui im Arbeitsalltag.doc


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